Nachlassgericht

Wo muss ein Testament aufbewahrt werden? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht. Konstanz, Radolfzell, Rottweil, Villingen-Schwenningen.

Wo muss ein Testament aufbewahrt werden?

Es gibt keinen vorgeschriebenen Ort, wo ein Testament zwingend aufzubewahren ist. Ein Testament kann also überall aufbewahrt werden. Wichtig ist nur, dass sichergestellt wird, dass es nach dem Tod aufgefunden wird.

Die private „Hinterlegung“

Private Testamente werden oft zwei Mal geschrieben. Eines bewahrt man zu Hause, das andere bei einer Vertrauensperson auf oder bei der Person, die am meisten erben soll. Sie wird das Testament sicherlich beim Nachlassgericht abliefern.

Ablieferung des Testaments ist Pflicht

Wer ein Testament auffindet ist ohnehin verpflichtet, es beim Nachlassgericht abzuliefern. Wer das nicht tut, macht sich einer Urkundenunterdrückung strafbar.

Die richtige Hinterlegung beim Amtsgericht

Testamente können auch in die amtliche Verwahrung beim Amtsgericht als Verwahrungsgericht gegeben = hinterlegt werden. Hierfür fällt eine einmalige Hinterlegungsgebühr von 75 Euro an. Hinzu kommen 18 Euro pro Person für die Meldung an das Zentrale Testamentsregister in Berlin. 

Fanden Sie diesen Artikel hilfreich?

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung, bei der sie auf jeden Fall eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos erhalten. Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte.

Das könnte Sie auch interessieren

Menü