Auch deutsch-deutsche Eheleute können neuen deutsch-französischen Wahlgüterstand vereinbaren

  1. Startseite
  2. Tipps & Tricks
  3. Auch deutsch-deutsche Eheleute können neuen deutsch-französischen Wahlgüterstand vereinbaren

Das Abkommen vom 04.02.2010 zwischen Deutschland und Frankreich über den Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft sind am 01.05.2013 in Kraft getreten. Der deutsch-französische Wahlgüterstand beschreitet einen neuen Weg bei der Angleichung des Familienrechts. Der deutsch-französische Wahlgüterstand steht nicht nur deutsch-französischen Ehegatten in Frankreich oder in Deutschland offen, sondern auch zwei deutschen Ehegatten, die in Deutschland leben! Entscheiden sich Eheleute für den deutsch-französischen Wahlgüterstand bleiben ihre Vermögen – wie bei der deutschen Zugewinngemeinschaft – während der Ehe rechtlich getrennt. Erst bei Beendigung des Güterstands wird der erwirtschaftete Zugewinn zwischen ihnen ausgeglichen. Trotz der inhaltlichen Nähe zur deutschen Zugewinngemeinschaft gibt es beim Wahlgüterstand aber eine Reihe französisch geprägter Besonderheiten. So werden etwa Schmerzensgeld und zufällige Wertsteigerungen von Immobilien, z.B. durch Erklärung zu Bauland anders als nach deutschem Recht nicht im Zugewinnausgleich berücksichtigt.

Tipp: Der konkrete Ausgleich des erwirtschafteten Zugewinns ist im Pflichtteilsrecht von besonderer Bedeutung, sodass die Vereinbarung dieses Güterstands in geeigneten Fällen, insbesondere bei drohender Pflichtteilsproblematik und hohem Zugewinn, angezeigt ist.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Ergänzungspfleger für minderjährigen Erben bei Testamentsvollstreckung?

Ergänzungspfleger für minderjährigen Erben bei Testamentsvollstreckung?

Was ist Grund für die Nachlassinsolvenz?

Grund für die Nachlassinsolvenz. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Grund für die Nachlassinsolvenz Insolvenzgrund ist neben der Überschuldung auch die Zahlungsunfähigkeit. Stellt der Erbe den Antrag oder ein Nachlasspfleger oder ein Testamentsvollstrecker, reicht als Eröffnungsgrund schon die drohende Zahlungsunfähigkeit. § 320 InsO Eröffnungsgründe    Gründe für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über einen Nachlass sind die Zahlungsunfähigkeit…

Nacherbfall: In der Regel geht die Erbschaft mit dem Tod des Vorerben auf den Nacherben über

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht in Rottweil. Nacherbfall ist ein Begriff aus dem Recht der Vor- und Nacherbschaft. Nach dem Tod des Erblassers wird jemand Vorerbe und nach dem Nacherbfall eine andere Person Nacherbe des Erblassers. Der Nacherbfall ist das Ereignis (z.B. Wiederheirat des Ehegatten-Vorerben) bzw. der Zeitpunkt (z.B. Volljährigkeit des Vorerben),…

Menü