Erbschaftsteuer für Ferienwohnung in der Schweiz?

Erbschaftsteuer für Ferienwohnung in der Schweiz. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Erbschaftsteuer für Ferienwohnung in der Schweiz

Frage:
Wie wird mein Nachlass eigentlich besteuert, wenn ich in Deutschland lebe, aber in der Schweiz auch eine kleine Ferienwohnung habe?

Antwort:
Zwischen Deutschland und der Schweiz gibt es schon seit langem ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen, obwohl die Schweiz nicht zur EU gehört. Nach diesem  Doppelbesteuerungsabkommen ist das Grundvermögen in der Schweiz von der Besteuerung in Deutschland ausgenommen, wenn der Erblasser im Zeitpunkt seines Todes Schweizer Staatsangehöriger war und in Deutschland lebte. Diese Regelung muss erst recht gelten, wenn der Schweizer Erblasser in der Schweiz lebte. In anderen Fällen, wenn also ein Deutscher als Erblasser die Ferienwohnung vererbt, bleibt es dabei, dass zunächst die Schweiz die Erbschaftsteuer erhebt und diese Erbschaftsteuer dann auf die vom deutschen Fiskus erhobene Erbschaftsteuer angerechnet wird. Im Ergebnis zahlt der Erbe die höhere deutsche Erbschaftsteuer.

Tipp:
In diesem Bereich wird von deutschen Finanzbehörden viel falsch gemacht, so dass sie sich zur Klärung der entstehenden Fragen an uns wenden sollten. Wir sind eine Kanzlei in Grenznähe zur Schweiz und auf diesem Gebiet der Erbschaftsteuer bewandert.

Im einzelnen hängen die Besteuerung und die Höhe der Steuer auch vom Verwandtschaftsverhältnis ab. In der Schweiz ist zu berücksichtigen, dass jeder Kanton sein eigenes Erbschaftsteuerrecht hat. Deutschland hat dagegen ein nationales Erbschaftsteuerrecht.

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Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

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