Ist die Beteiligung an einer Partnerschaftsgesellschaft vererblich?

Ist die Beteiligung an einer Partnerschaftsgesellschaft vererblich? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Die Partnerschaft ist eine Gesellschaftsform für die Angehörigen freier Berufe (Rechtsanwälte, Steuerberater, Ärzte, Architekten), die sich zur Ausübung ihrer Berufe zusammenschließen können.

Die Beteiligung an einer Partnerschaft ist grds. unvererblich. Der Partnerschaftsvertrag kann aber bestimmen, dass sie an solche Personen vererbt werden könne, die selbst Angehörige des freien Berufs sind.

Kann niemand die Beteiligung des Partners erben, wächst der Anteil des verstorbenen Partners den verbleibenden Partnern an. Die verbleibenden Partner haben dann die Erben aus zu zahlen. Sie erhalten das, was der Verstorbene  bei einer Auseinandersetzung erhalten würde, wenn die Gesellschaft zur Zeit seines Todes aufgelöst worden wäre.

Für Experten: §§ 9 PartG, 738 BGB

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