Verschaffungsvermächtnis
Vermächtnisannahme

Vermächtnis: Muss man ein Vermächtnis annehmen? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht. Konstanz, Radolfzell, Rottweil, Villingen-Schwenningen.

Muss man ein Vermächtnis annehmen?

Nein. Nach dem Erbfall darf sich der Vermächtnisnehmer entscheiden, ob er das Vermächtnis annehmen oder ausschlagen möchte. Er kann das Vermächtnis aber nicht mehr ausschlagen, wenn er es zuvor angenommen hat (§ 2180 Abs. 1 BGB). Die Annahme erfolgt durch eine auch durch einfache Erklärung gegenüber dem Beschwerten, also in der Regel dem Erben („Wann bekomme ich die 10.000 Euro?“). Sie kann erst nach dem Erbfall erklärt werden (§ 2180 Abs. 2 BGB).

Fanden Sie diesen Artikel hilfreich?

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung, bei der sie auf jeden Fall eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos erhalten. Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte.

Das könnte Sie auch interessieren

Menü