Was ist eigentliche eine „öffentliche Beglaubigung“?

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[ 25.11.2013 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Es muss ein Schriftstück vorliegen unter dem eine Unterschrift geschrieben wird. Die Unterschrift wird vom Notar oder der Urkundsperson (z.B. Nachlassgericht oder Ratschreiber in Baden-Württember) beglaubigt.

Öffentlich beglaubigt werden müssen zum Beispiel

  • Anmeldungen zum Handeslregister,
  • zum Vereinsregister,
  • zum Güterrechtsregiste; ebenso
  • Erklärungen auf Grund derer eine Eintragung in das Grundbuch erfolgen soll. 
  • die Ausschlagung einer Erbschaft

Der Unterschied zwischen notarieller Beurkundung und öffentlicher Beglaubigung ist der, dasss bei der öffentlichen Beglaubigung nur die Unterschrift beglaubigt ist wird und bei der öffentlichen Beurkundung das Rechtsgeschäft seinem ganzen Inhalt nach beurkundet wird. 

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