Enkel, Stiefenkel, Waisenenkel, Urenkel als Erben und Beschenkte

  1. Startseite
  2. E [Steuern sparen von A bis Z]
  3. Enkel, Stiefenkel, Waisenenkel, Urenkel als Erben und Beschenkte

Enkel als Erben und Beschenkte, erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht in Villingen-Schwenningen

Enkel als Erben und Beschenkte

1. Persönliche Freibeträge

Wer erbt muss Steuern zahlen. Aber es gibt Freibeträge. Auch für Enkel. Bei Enkeln und Stiefenkeln wird unterschieden:

– Erben die Enkel direkt von den Großeltern (Opa, Oma), weil ihr entsprechender Elternteil bereits vorverstorben ist (sog. Waisenenkel), erhalten sie einen Freibetrag wie Kinder, also: 400.000 Euro.

– Leben ihre Eltern jedoch noch und erhalten Enkel/Stiefenkel die Zuwendung aufgrund Erbeinsetzung oder Vermächtnis im Testament der Großeltern, beträgt ihr Freibetrag (von jedem Großelternteil zu jedem Enkel/Stiefenkel getrennt): 200.000 Euro.

Urenkel bleiben immerhin noch bis zu 100.000 Euro steuerfrei

2. Steuerklasse

Unabhängig von der unterschiedlichen Behandlung bei den persönlichen Freibeträgen fallen Enkel/Stiefenkel grundsätzlich in die günstigste Steuerklasse I. (siehe Steuertabelle).

3. Steuersätze

Die zu zahlende Erbschaftsteuer/Schenkungsteuer wird nach bestimmten, progressiv gestaffelten Steuersätze erhoben, über die Sie einen Gesamtüberblick unter Steuersätze (Steuertabelle) erhalten.

Zu Sparbüchern, die von den Großeltern auf den Namen der Enkel angelegt sind, lesen Sie bitte hier nach.

RUBY. Die Kanzlei für Erbrecht –

Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland –

Tel. 07721 / 9930505

 

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Bankvollmacht: Wann kann sich die Bank auf den Fortbestand der Vertretungsmacht nicht berufen?

Druckansicht öffnen  [ 27.12.2013 ] Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Wenn die Bank bei der Vorname einer Auszahlung das Erlöschen der Vollmacht kennt oder kennen muss. § 173 BGB Wirkungsdauer bei Kenntnis und fahrlässiger Unkenntnis    Die Vorschriften des § 170, des § 171 Abs. 2 und des § 172 Abs. 2 finden keine Anwendung,…

Pflichtteil, weil der Ehemann das Darlehen für das Haus abbezahlt hat?

Pflichtteil, weil der Ehemann das Darlehen für das Haus abbezahlt hat? Die Mandantin, eine Witwe, kommt zu mir und schildert folgende Problem. Sie hatte mit ihrem verstorbenen Ehemann zusammen ein Haus gebaut. Das Darlehen dafür wurde von beiden Ehelauten aufgenommen. Der Ehemann war Alleinverdiener so dass das Darlehen auch von ihm abbezahlt wurde. Die Witwe…

Kompliziertes Erbrecht

Druckansicht öffnen  [ 30.11.2015 ] Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Wohl kein Rechtsgebiet ist so kompliziert wie das Erbrecht. Es beruht im Wesentlichen auf den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs aus dem Jahr 1900. Hinzu kommen Aspekte aus dem Familienrecht, Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Adoptionsrecht, Kindschaftsrecht und dem Steuerrecht. Laien scheitern meist schon am Basiswissen. Oder kennen Sie…

Menü