Erbschaftsteuer: Sind die Kinder von Adoptivkindern Enkel mit dem entsprechenden Freibetrag?

  1. Startseite
  2. Tipps & Tricks
  3. Erbschaftsteuer: Sind die Kinder von Adoptivkindern Enkel mit dem entsprechenden Freibetrag?

Druckansicht öffnen 

[ 15.05.2015 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Ja. Bei der Erwachsenenadoption bleibt das Adoptivkind zwar mit der Herkunftsfamilie verwandt. Es erhält aber zusätzlich die Adoptiveltern als zweites Elternpaar hinzu. Damit sind auch die eigenen Kinder des Adoptivkindes mit den Adoptiveltern verwandt. Die Adoptiveltern habe plötzlich Enkelkinder. Und diese Enkelkinder haben die ganz normalen Erbschaftsteuerfreibeträge von 200.000 Euro. Urenkel haben einen Freibetrag von 100.000 Euro. Selbstverständlich jeder Enkel oder Urenkel nach jedem Großelternteil bzw. Urgroßelternteil.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505


Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Wann bekommen Eltern einen Pflichtteil?

Wann bekommen Eltern einen Pflichtteil? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Wann bekommen Eltern einen Pflichtteil? Eltern können immer dann Pflichtteilsansprüche geltend machen, wenn ihr verstorbenes Kind selber keine eigenen Kinder hatte, wenn also aus Sicht der Eltern des Verstorbenen keine Enkelkinder vorhanden sind. Beispiel 1 Zugewinngemeinschaft: Die Eltern haben ein Kind, das verheiratet ist. Dieses Kind…

Gerhard Ruby zum Firsching/Graf „Nachlassrecht“

  Sicherheit durch Kompetenz – Wir machen nur Erbrecht  Ruby – Die Kanzlei für  Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505 Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die…

Grundstücksschenkungen: Notar-, Grundbuch-, Steuerberatungs- und Gutachterkosten sind steuerlich abzugsfähig

Druckansicht öffnen  [ 10.01.2016 ] Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Grundstücksschenkungen bis zu den Freibeträgen sind schenkungsteuerfrei. Geht der Schenkungswert darüber hinaus, ist Schenkungsteuer fällig. Daher ist es interessant zu wissen, ob die sogenannten Nebenkosten einer Schenkung, wie z.B. für den Notar, den Grundbucheintrag, Steuerberatungs- oder Rechtsanwaltskosten abzugsfähig sind. Die allgemeinen Erwerbsnebenkosten, wie z. B….

Menü