Haus übergeben oder vererben?

  1. Startseite
  2. Tipps & Tricks
  3. Haus übergeben oder vererben?

Haus übergeben oder vererben? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Haus übergeben oder vererben?

Jahr für Jahr stehen Vermögenswerte von rund 50 Milliarden € zur Übertragung an. Der weitaus größte Teil davon entfällt auf Grundbesitz. Die Frage, ob Immobilienvermögen noch zu Lebzeiten oder erst von Todes wegen auf die nächste Generation übertragen werden soll, ist eine der wichtigsten Entscheidungen im dritten Lebensabschnitt eines Menschen. Die Beteiligten sind sich der Konsequenzen dieser weit tragenden Entscheidung nur selten voll bewusst, da häufig übereilt und ohne kompetente Beratung gehandelt wird. Nicht selten werden ältere Menschen zu einer lebzeitigen Übertragung ihrer Immobilien gedrängt. Nach einer EMNID-Umfrage haben nur 29% der Deutschen eine letztwillige Verfügung errichtet. Nachlassimmobilien gehen deshalb in der Regel aufgrund gesetzlicher Erbfolge auf eine Mehrheit von Erben über. Interessengegensätze innerhalb dieser Zwangsgemeinschaft führen häufig zu Streit, der vor Gericht mit großer Härte und Erbitterung ausgetragen wird. Eine vorausschauende Nachlassplanung kann Steuernachteile, Streit unter Angehörigen und die Zerschlagung des Familienvermögens vermeiden.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Vortrag in VS-Villingen, 11.9.2018: Testamente von A bis Z

Vortrag in VS-Villingen, 11.9.2018: Testamente von A bis Z

Versorgungsfreibetrag

Versorgungsfreibetrag Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Zusätzlicher Freibetrag Zusätzlich zu den „persönlichen Freibeträgen“ werden Ehegatten sowie Kindern/Stiefkindern beim Erwerb von Todes wegen, also (nur) bei Anfall durch Erbschaft, „besondere Versorgungsfreibeträge“ eingeräumt. Diese betragen für Ehegatten 256.000 Euro Kinder/Stiefkinder, gestaffelt nach Alter 52.000 Euro bei einem Alter bis zu fünf Jahren 41.000 Euro bei einem Alter…

Erbschaftsteuer: Welcher Wert gilt für die Unternehmensbewertung?

Erbschaftsteuer: Welcher Wert gilt für die Unternehmensbewertung? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Erbschaftsteuer: Welcher Wert gilt für die Unternehmensbewertung? Frage: Für das von meinem Vater ererbte Unternehmen liegen unterschiedliche Werte vor. Das Finanzamt hat nach dem vereinfachten Ertragswertverfahren einen Wert von 1 Mio. Euro ermittelt. Ein Gutachten der IHK geht anhand der Mulitplikatormethode (500.000 Euro…

Menü