Kann eigentlich auch schon ein Embryo erben?

  1. Startseite
  2. Tipps & Tricks
  3. Kann eigentlich auch schon ein Embryo erben?

Kann eigentlich auch schon ein Embryo erben? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Kann eigentlich auch schon ein Embryo erben?

Es handelt sich um den Embryo (altmodisch: Leibesfrucht), der Erbe werden kann, wenn er später geboren wird. Der lateinische Begriff „nasciturus“ heißt auf Deutsch „der noch zu Gebärende“. Er lebt zur Zeit des Erbfalls noch nicht, ist aber bereits gezeugt. Er gilt als vor dem Erbfall geboren, wenn er später lebend geboren wird. Er kann aufgrund dieser Fiktion also zum Zeitpunkt des Erbfalls (= Todeszeitpunkt) erben, wenn er später lebend geboren wird.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1 Stunde in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Pflichtteil: Was ist der Unterschied zwischen Pflichtteil und Erbteil?

Pflichtteil: Was ist der Unterschied zwischen Pflichtteil und Erbteil?

Kann nach Erbauseinandersetzungsvertrag noch Erbteil existieren?

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby ja, wenn ein Rückgewährsanspruch nach §346 BGB besteht. Hat zum Beispiel ein Miterbe 1 an den anderen Miterben 2 alle Immobilien übertragen und soll der M der Miterbe 1 vom Vertrag zurücktreten und die Rückgewähr der übertragenen Immobilien verlangen. Damit wird die Erbengemeinschaft nicht „vertraglich begründet“ oder „nach Aufhebung wiederhergestellt“….

Jemandem ein Vermächtnis zuwenden, ohne ihn als Erben einzusetzen?

Jemandem ein Vermächtnis zuwenden, ohne ihn als Erben einzusetzen?

Menü