Muss für Berliner Testament die Überschrift „Berliner Testament“ lauten?

  1. Startseite
  2. Abwesenheitspfleger
  3. Muss für Berliner Testament die Überschrift „Berliner Testament“ lauten?

Berliner Testament. Erklärt von Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht. Konstanz, Radolfzell, Rottweil, Villingen-Schwenningen.

Frage: Muss für ein Berliner Testament die Überschrift „Berliner Testament“ lauten?

Antwort:

Nein, auf keinen Fall, das ist eher sogar ungewöhnlich. Die Überschrift könnte natürlich „Berliner Testament“ lauten, aber das kann zu Auslegungsproblemen führen. Gewöhnliche Überschriften sind „Unser Testament“, „Gemeinschaftliches Testament“, „Unser letzter Wille“ oder einfach nur „Testament“.

Achtung:

Der Begriff „Berliner Testament“ ist kein Rechtsbegriff. In der Regel wird darunter verstanden, dass sich die Eheleute gegenseitig zu Alleinerben einsetzen und die Kinder zu Schlusserben. Manchmal verstehen die Leute aber auch nur die gegenseitige Alleinerbeneinsetzung als Berliner Testament. Und dann gibt es noch viele andere Vorstellungen, was eine Berliner Testament sein soll.

Tipp:

Also verwenden Sie diesen Begriff besser nicht, sondern wählen sie als Ehegatten am Besten den Begriff „Gemeinschaftliches Testament“.

Fanden Sie diesen Artikel hilfreich?

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung, bei der sie auf jeden Fall eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos erhalten. Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte.

Das könnte Sie auch interessieren

Menü