Testamente bei suchtkranken Kindern

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Testamente bei suchtkranken Kindern. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Testamente bei suchtkranken Kindern

Die Eltern suchtkranker Kinder sind nicht zu beneiden: Zu den vielen lebzeitigen Sorgen und Nöten, tritt die Frage, was aus dem eigenen Vermögen nach dem eigenen Ableben einmal werden soll. Beim suchtkranken Kind bestehen regelmäßig folgende Gefahren:

  • Es wird einerseits sein Erbe bzw. seinen Pflichtteil zur Finanzierung seiner Sucht verschwenden,
  • andererseits werden seine i.d.R. zahlreichen Gläubiger versuchen, sein Erbe zu pfänden.

Hier hilft das Testament mit Pflichtteilsbeschränkung in guter Absicht. Dieses Testament zugunsten überschuldeter Kinder stellt darüber hinaus sicher, dass das drogen- oder alkoholsüchtige Kind unpfändbare Einkünfte für seinen eigenen standesgemäßen Unterhalt und den seiner Familie erhält. Schließlich wird die Substanz des Nachlasses den Abkömmlingen des Suchtkranken, also den eigenen Enkelkindern erhalten.

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