Dreimonatseinrede

Was ist die Dreimonatseinrede? Erklärt von Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht. Konstanz, Radolfzell, Rottweil, Villingen-Schwenningen.

Was ist die Dreimonatseinrede?

Dem Erben steht nach § 2014 BGB die Dreimonatseinrede zu, die ihn dazu berechtigt, die Berichtigung einer Nachlassverbindlichkeit innerhalb der ersten drei Monate nach der Annahme der Erbschaft, aber nicht über die Errichtung des Inventars hinaus, zu verweigern. Dies ist sinnvoll, damit nicht von Nachlassgläubigern sofort nach der Annahme der Erbschaft durch den Erben auf den Nachlass zugegriffen werden kann und der Erbe die nötige Zeit hat, einen Überblick über den Bestand des Nachlasses zu bekommen und eventuell Maßnahmen zur Haftungsbeschränkung einzuleiten.

 

Fanden Sie diesen Artikel hilfreich?

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung, bei der sie auf jeden Fall eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos erhalten. Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte.

Das könnte Sie auch interessieren

Menü