Eigenhändiges Testament: Handschriftlichkeit von A bis Z

  1. Startseite
  2. E
  3. Eigenhändiges Testament: Handschriftlichkeit von A bis Z

Eigenhändiges Testament: Handschriftlichkeit von A bis Z. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Eigenhändiges Testament: Handschriftlichkeit von A bis Z

Der Erblasser kann ein Testament durch eigenhändig geschriebene und unterschriebene Erklärung errichten. Dabei soll er – muss aber nicht – angeben, zu welcher Zeit und an welchem Ort er es niedergeschrieben hat. Die Unterschrift soll den Vornamen und den Familiennamen des Erblassers enthalten.

Absolut zwingend sind die eigenhändige Niederschrift und Unterschrift. Die Verwendung von Schreibmaschine, Computer oder Vordrucken ist unzulässig und machen das Testament nichtig.

Die Unterschrift soll aus Vor- und Zunamen bestehen. Unterschreibt der Erblasser in anderer Weise, z. B. „Eure Oma“, so reicht dies nur aus, wenn an der Urheberschaft des Testaments durch die Oma und auch an der Ernsthaftigkeit der Erklärung keine Zweifel bestehen.

Um derartigen Unsicherheiten von vornherein zu begegnen, sollte ein privatschriftlich errichtetes Testament daher grundsätzlich folgende Merkmale ausweisen:

  • eigenhändig geschrieben
  • handschriftlich geschrieben
  • eigenhändig unterschrieben mit Vor- und Zuname sowie Ort und Datum

Ehegatten und eingetragene Lebenspartner, und nur diese, können ein gemeinschaftliches eigenhändiges Testament errichten. Hierzu muss einer der Ehegatten oder Lebenspartner das Testament in der vorstehend näher bezeichneten Form errichten und der andere eigenhändig mit unterzeichnen sowie hierbei Ort und Datum angeben.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1 Stunde in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Nachlasspflegschaft bei Anfechtung eines Erbvertrags

Nachlasspflegschaft bei Anfechtung eines Erbvertrags

Ist der Pflichtteilsanspruch verjährt, wenn unbekannter Nachlassgegenstand auftaucht?

Pflichtteilsanspruch verjährt. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Pflichtteilsanspruch verjährt Frage: Unser Vater ist 2003 verstorben und hat uns vier Kinder hinterlassen. Meine Schwester wurde Alleinerbin. Das Testament  wurde am 16. März 2003 eröffnet. Die Beklagte hat am 10. März 2004 ein notarielles Nachlassverzeichnis erstellt. Auf dieser Grundlage habe ich meine Schwester, die Alleinerbin, auf den Pflichtteil…

Mit Testament zum Fachanwalt für Erbrecht

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Wer verhindern will, dass sein Vermögen nach dem Tod in falsche Hände gerät oder zum Objekt einer Familienfehde wird, sollte frühzeitig ein Testament aufsetzen. Fachanwalt Ruby rät, sich an einen Spezialisten zu wenden und nicht selbst herumzudoktern. Schließlich käme auch niemand auf die Idee, sich den Blinddarm selbst herauszunehmen. „Wenn…

Menü