Erbeinsetzung: Wer soll einmal alles bekommen?

  1. Startseite
  2. E
  3. Erbeinsetzung: Wer soll einmal alles bekommen?

Erbeinsetzung: Wer soll einmal alles bekommen?

Erbeinsetzung: Wer soll einmal alles bekommen?

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht, Konstanz, Radolfzell, Rottweil, Villingen-Schwenningen.

1. Die Erbeinsetzung

ist die Zuwendung des gesamten Vermögens eines Menschen oder eines Bruchteils dieses Vermögens. Die Erbeinsetzung gewährt mit dem Erbfall eine dingliche Rechtsstellung, d.h. der Erbe wird mit dem Erbfall gegenüber jedermann Eigentümer aller im Nachlass befindlichen Sachen und Inhaber aller Rechte, und zwar jeweils im vollem Umfang, wie ihn der Eigentümer innehatte.

2. Vorüberlegungen zur Einsetzung des Erben

Wenn Sie ein Testament errichten wollen, dann gehört die Erbeinsetzung zu den wichtigsten Bestimmungen. Wen Sie als Erben einsetzen, ist zunächst Ihre ganz persönliche Entscheidung.

3. Wer Erbe sein kann

Wenn Sie sich einen Vermögensüberblick verschafft haben, müssen Sie zunächst entscheiden, wer Ihr Erbe oder Ihre Erben sein sollen.

4. Auslegungsregeln bei unklarer Erbeinsetzung

Für den Fall, dass Sie sich in Ihrem Testament bei der Auswahl der Begünstigten nicht klar ausgedrückt haben, enthält das Gesetz Auslegungsregeln.

5. Erbeinsetzung unter einer Bedingung

Sie können in Ihrem Testament einen Erben auch unter einer Bedingung einsetzen.

6. Einsetzung eines Ersatzerben

Für den Fall, dass ein Erbe vor oder nach Eintritt des Erbfalls wegfällt, können Sie in Ihrer Verfügung von Todes wegen einen Ersatzerben, also einen anderen Erben einsetzen.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1 Stunde in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Ist die Erbschaftsteuer verfassungswidrig?

Bis 2008 war die Erbschaftsteuer auf jeden Fall verfassungswidrig. Für Grundvermögen wurden Steuerwerte angesetzt, die deutlich unter dem wirklichen Wert lagen. Wer Geld erbte musst voll versteuern, wer ein Haus erbte nur etwa die Hälfte. Das Bundesverfassung hat deshalb das damalige t Erbschaftssteuerrecht für verfassungswidrig erklärt. Das höchste deutsche Gericht verlangte von den Politikern alle…

Bindungsfalle beim Berliner Testament – Die übersehene Gefahr

Bindungsfalle beim Berliner Testament. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby. RUBY. Erbrecht. Konstanz, Radolfzell, Villingen, Rottweil Bindungsfalle beim Berliner Testament Haben Eheleute ein gemeinschaftliches Testament errichtet, in dem sie Verfügungen über Erbeinsetzungen, Vermächtnisse oder Auflagen getroffen haben, die der eine nicht ohne die Verfügung des anderen getroffen hätte, ist im Falle des Ablebens eines Ehegatten der andere…

Was ist eine „wechselbezügliche Verfügung“?

Was ist eine „wechselbezügliche Verfügung“? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Was ist eine „wechselbezügliche Verfügung“? Wechselbezügliche Verfügungen findet man in Testamenten von Ehegatte, die diese gemeinsam aufgesetzt haben (einer schreibt und der andere unterschreibt). Wechselbezüglich Verfügungen (z.B. Erbeinsetzung, Vermächtnis) sind dabei solche, deren Wirksamkeit von einer Verfügung des anderen Ehegatten abhängen soll. Man spricht davon, dass…

Menü