Macht es Sinn im Testament einen Testamentsvollstrecker zu bestimmen?

  1. Startseite
  2. Tipps & Tricks
  3. Macht es Sinn im Testament einen Testamentsvollstrecker zu bestimmen?

Druckansicht öffnen 

[ 28.07.2014 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Frage: Macht es Sinn im Testament einen Testamentsvollstrecker zu bestimmen?

Antwort: Ja, in den meisten Fällen ist das sinnvoll. Insbesondere

  • bei Erbengemeinschaften,
  • bei Kindern, die untereinander verstritten sind oder aber auch,
  • wenn man den überlebenden Ehegatten mit einer gewissen Machtposition ausstatten will.Aufgabe des Testamentsvollstreckers kann die Verwaltung und die Verteilung des Nachlasses sein. Gerade Letzteres ist sinnvoll, damit das Erbe nicht zerschlagen wird.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505


Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Was gilt, wenn letztwillige Verfügungen gegen den Gleichheitssatz verstoßen?

Druckansicht öffnen  [ 04.01.2015 ] Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Dank der Testierfreiheit darf der Erblasser grundsätzlich seine Erben ungleich behandeln und damit gegen den Gleichheitssatz verstoßen. Er darf also Abkömmlinge wegen ihres Geschlechts oder wegen ihrer religiösen, weltanschaulichen oder politischen Ansichten bevorzugen oder benachteiligen. Die Rechte der gesetzlichen Erben werden ausreichend durch die Pflichtteilsregelung…

Superbefreiter Vorerbe darf auch schenken

  Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby   1. Begriff: Als „superbefreiten Vorerben“ bezeichnet man einen Erben, der mit einem Herausgabevermächtnis auf seinen Tod beschwert ist, nach dem er alles an den Vermächtnisnehmer herauszugeben ist, was der Erbe vom Nachlass des Erblassers übrig lässt. Man erreicht durch diese Gestaltung wirtschaftlich das gleiche Ergebnis wie bei der Anordnung einer…

Parentel: Wie leiten sich die gesetzlichen Erbordnungen ab?

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Die gesetzliche Erbfolge (§§  1924 ff. BGB) geht von sogenannten Parentelen aus. Ein Parentel ist eine Ordnung, mit der die Rangfolge der Erbberechtigung von Verwandten geregelt wird. Dabei geht die zahlniedrigere Ordnung = Parentel der zahlhöheren Ordnung im Rang vor. Die erste Parentel = ersten Ordnung stellen die Abkömmlinge des…

Menü