Schuldrechtliche, dingliche und sonstige Verträge im Erbrecht

Schuldrechtliche, dingliche und sonstige Verträge im Erbrecht. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Wird ein Haus verkauft liegt ein schuldrechtlicher Vertrag vor, die Übertragung des Eigentums erfolgt dann im Wege der dinglichen Einigung (

Welche Arten von Verträgen unterscheidet man nach dem Gegenstand und gilt das auch für das Erbrecht?


Ein Tipp von RA Ruby

Man unterscheidet

  • schuldrechtliche Verträge (= obligatorische Verträge), die schuldrechtliche Verpflichtung begründen, wie zum Beispiel den Kaufvertrag. Bei schuldrechtlichen Verträgen schuldet man sich in der Regel gegenseitig etwas, z.B. schuldet der Käufer die Zahlung des Kaufpreises und der Verkäufer schuldet die Verschaffung des Eigentums am Kaufgegenstand, z.B. am Auto.
  • dingliche Verträge (= sachenrechtliche Verträge) regeln Rechte an Sachen, indem sie unmittelbar eine dingliche Rechtsänderung herbeiführen. Sie werden im BGB auch als dingliche „Einigung“ bezeichnet. Zum Beispiel ist die zur Eigentumsübertragung notwendige Einigung über den Eigentumsübergang  ein dinglicher Vertrag. Der dingliche Vertrag ist regelmäßig Teil des Verfügungsgeschäfts.
    Beispiel: A kauft von B ein Auto. Um den Vertrag zu erfüllen muss B dem A das Auto übereignen. Dazu muss er es ihm übergeben und beide müssen sich einig sein, dass das Eigentum auf den A übergehen soll.
  • familienrechtliche Verträge sind Verträge auf dem Gebiet des Familienrechts, z.B. Eheschließung, Kindesannahme
  • erbrechtliche Verträge sind Verträge auf dem Gebiet des Erbrechts, z.B. Erbvertrag, Erbauseinandersetzung, Erbverzicht, Pflichtteilsverzicht.
 Erbrechtskanzlei RUBY –  Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland –  Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1  Stunde in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Menü