Kein uneingeschränkter AGB-Anspruch einer Bank auf Vorlage eines Erbscheins oder ähnlicher Urkunden

  1. Startseite
  2. Tipps & Tricks
  3. Kein uneingeschränkter AGB-Anspruch einer Bank auf Vorlage eines Erbscheins oder ähnlicher Urkunden

Anspruch einer Bank auf Vorlage eines Erbscheins . Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Anspruch einer Bank auf Vorlage eines Erbscheins

Nach Auffassung des OLG Hamm sind die AGB-Klauseln einer Sparkasse, wonach das Geldinstitut nach dem Tode des Kunden zur Klärung der rechtsgeschäftlichen Berechtigung die Vorlage eines Erbscheins, eines Testamentsvollstreckerzeugnisses oder ähnlicher gerichtlicher Zeugnisse verlangen und auf die Vorlage dieser Urkunden verzichten kann, wenn der Kunde eine Ausfertigung oder eine beglaubigte Abschrift seines Testaments oder Erbvertrags sowie die Niederschrift über die zugehörige Eröffnungsverhandlung vorlege, unwirksam. Es liege eine unangemessene Benachteiligung der Bankkunden vor. Der Gesetzgeber habe nämlich davon abgesehen, dem Erben grundsätzlich den Nachweis seines Erbrechts mittels Erbscheins gegenüber Nachlassschuldnern aufzugeben. Dann könne auch eine Bank kein „Sonderrecht“ für sich beanspruchen.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Erbschaftsteuer sparen mit Grundstücksgutachten

Erbschaftsteuer sparen mit Grundstücksgutachten

Strohal § 005 Erbrecht im subjektiven Sinne

  Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby   4. Erbrecht im subjektiven Sinne § 5. Der Ausdruck „Erbrecht“ wird hier nicht nur in objektivem, sondern auch in subjektivem Sinne gebraucht. Unter Erbrecht in objektivem Sinne versteht man die Summe von Vorschriften, welche sich auf das Schicksal des von einem Verstorbenen hinterlassenen Vermögens beziehen. Von Erbrecht in subjektivem…

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Testament gültig ist?

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Testament gültig ist? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Testament gültig ist? Bei einem eigenhändigen Testament = Privattestament = handschriftliches Testament ist am Wichtigsten die Handschriftlichkeit von A bis Z. Von der Überschrift (am Besten „Testament“ oder „Letzter Wille“) über den Inhalt…

Menü