Was ist der „Dreißigste“?

  1. Startseite
  2. Tipps & Tricks
  3. Was ist der „Dreißigste“?

Druckansicht öffnen 

[ 22.02.2014 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Der Dreißigste ist ein Unterhalts- und Wohnanspruch, der sich auf die ersten 30 Tage nach dem Erbfall erstreckt. Er  steht Familienangehörigen des Erblassers zu, die zur Zeit des Todes des Erblassers zu dessen Hausstand gehörten und von ihm Unterhalt bezogen haben. Sie können von ihm für dreißig Tage Unterhalt beziehen und dürfen im Haus des Erblassers wie bisher dreißig Tage weiter wohnen.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505


Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Pflichtteilsstrafklausel schützt vor „bösen“ Kindern

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby In sogenannten Berliner Testamenten (und anderen Ehegatten-Testamenten) werden gerne sog. Pflichtteilsstrafklauseln verwendet. Die Eltern setzen sich gegenseitig zu Alleinerben ein. Schlusserben nach dem längerlebenden Elternteil sollen die Kinder sein. Die Alleinerbeneinsetzung des überlebenden Ehegatten bewirkt rechtstechnisch gesehen eine Enterbung der Kinder und löst den Pflichtteil aus. Um zu verhindern, dass…

Beurkundungsgesetz: Was der Notar zu beachten hat, wenn er beurkundet

Druckansicht öffnen  [ 19.10.2013 ] Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Was regelt das Beurkundungsgesetz? Das  Beurkundungsgesetz (BeurkG) ist ein deutsches Gesetz, das die öffentlichen Beurkundungen und Beglaubigungen und die Verwahrung von Geldern durch einen Notar und andere Urkundspersonen regelt. Grundsätzlich umfasst das Beurkundungsgesetz die ordentliche Errichtung einer Urkunde. Der Notar ist gehalten, die Urkunde in deutscher…

Kündigung eines Mietverhältnisses mit Stimmenmehrheit der Erben möglich

Kündigung eines Mietverhältnisses mit Stimmenmehrheit der Erben möglich. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Kündigung eines Mietverhältnisses mit Stimmenmehrheit der Erben möglich Nach Ansicht des BGH gilt: Die Erben können ein Mietverhältnis über eine zum Nachlass gehörende Sache wirksam mit Stimmenmehrheit kündigen, wenn sich die Kündigung als Maßnahme ordnungsgemäßer Nachlassverwaltung darstellt. Für Experten: BGH vom 11.11.2009 –…

Menü