Kontrollratsgesetz Nr. 45: Wiederherstellung der Anerbenrechte nach dem Dritten Reich

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Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

 

Das ursprünglich zersplitterte deutsche Höferecht wurde 1933 durch das Reichserbhofgesetz vereinheitlicht. Mit dem Kontrollratsgesetz Nr. 45 aus dem Jahr 1947 wurden das Reichserbhofgesetz aufgehoben und die ursprüngliche Rechtslage wiederhergestellt.

Für den Bereich der Britischen Besatzungszone wurde die Höfeordnung erlassen, die als Bundesrecht in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Hamburg fortwirkt. In den anderen Bundesländern traten alte oder neue Anerbenrechte in Kraft. Zum Beispiel das Badische Hofgütergesetz, das Württembergische Anerbenrecht, die Höfeordnung für Rheinland Pfalz, die Hessische Landgüterordnung oder das Bremische Höfegesetz.

 

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